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Sauerstoff - Kur
 

Bekannt wurde die Sauerstofftherapie zunächst durch die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie von Manfred von Ardenne. Er hatte beobachtet, daß sich der körperliche Zustand von Testpersonen wesentlich verbesserte, wenn sie über einen Zeitraum von einigen Wochen mehrmals in der Woche für ein bis zwei Stunden konzentrierten Sauerstoff einatmeten. Im Körper scheinen dabei Anpassungsvorgänge abzulaufen, die sich auf den Allgemeinzustand sehr positiv auswirken. Die äußere Erscheinung wird jünger, chronische Erkrankungen werden positiv beeinflußt, und die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten wird verbessert.
 

Informationen zur Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie  

Das alles geschieht nicht von heute auf morgen, sondern im Verlaufe von ein paar Wochen. Es können sowohl vorhandene Beschwerden gebessert werden als auch Krankheiten und Alterserscheinungen vorgebeugt werden. Auch die sportliche Leistungs- und Regenerationsfähigkeit wird verbessert, was sich mittlerweile sogar Leistungssportler zunutze machen. Von Ardenne fand heraus, daß der Prozeß beschleunigt werden kann, wenn man während der Sauerstoffinhalation den Kreislauf in Schwung bringt, sich also sportlich betätigt. So kann die ganze Prozedur auf 15-30 min abgekürzt werden, ohne an Effektivität einzubüßen. Während der Anwender den konzentrierten Sauerstoff einatmet, macht er gleichzeitig sportliche Übungen. Am zweckmäßigsten ist ein Heimtrainer oder Fahrradergometer, aber auch andere Betätigungen sind möglich: auf der Stelle hüpfen, Slideboarding, Liegestützen, Stepper u. s. w. Es kommt darauf an, den Kreislauf anzuregen. Das führt dazu, daß der Sauerstoffbedarf des Körpers ansteigt. Der Körper versucht das auszugleichen, indem er vermehrt Luft einatmet. Um trotzdem eine erhöhte Sauerstoffkonzentration im Blut zu erreichen, muß die angebotene Sauerstoffmenge bzw. das Volumen pro Zeiteinheit erhöht werden. Mit anderen Worten: Der Sauerstoffkonzentrator muß auf höhere Leistung eingestellt werden. Bei den meisten modernen Konzentratoren bedeutet das 4-5 Liter/min. Man könnte sich nun fragen, warum man nicht einfach im Ruhezustand schneller atmet. Nun, wer das schon einmal ausprobiert hat, wird festgestellt haben, daß einem dabei schnell schwindelig wird. Bei dieser sogenannten Hyperventilation verändert sich das Verhältnis von Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut und das Säure-Basen-Gleichgewicht gerät durcheinander. Dieser Zustand kann durchaus gefährlich werden. Bei allen hier vorgestellten Verfahren kann das nicht passieren, da der Körper nur so schnell atmet, wie es nötig ist. Insbesondere die Blut-Konzentration von Kohlendioxid bleibt dabei immer im grünen Bereich. Doch wozu dient jetzt das gleichzeitige sportliche Training? Ganz einfach: Pro Zeiteinheit wird noch mehr Sauerstoff durch den Körper gepumpt, und die gesundheitsförderlichen Prozesse, die dabei ablaufen, werden beschleunigt. Das führt dazu, das die ganze Prozedur nicht mehr etwa eine Stunde dauert, sondern nur 15-30 Minuten.
 

Sauerstoffkonzentrator - Welche technischen Geräte braucht man? Zum Seitenanfang

Früher funktionierte das ganze nur mit einer großen Gasflasche, die mit Sauerstoff gefüllt war. Der Inhalt reichte nur für wenige Anwendungen, so daß die Flasche regelmäßig (und teuer) beim Hersteller wieder aufgefüllt werden mußte. Seit einigen Jahren gibt es jedoch sogenannte Sauerstoffkonzentratoren. Die beinhalten sog. Molekularsiebe. Das sind Filter, die die Luft filtern und nur den Sauerstoff durchlassen. Während der eine gerade die Luft filtert, wird der andere mit einem geringen Anteil des gefilterten Sauerstoffs wieder freigeblasen. Nach ein paar Sekunden wechseln die Filter wieder ihre Rollen. Die Geräte müssen kaum gewartet werden und können jahrelang billigen Sauerstoff produzieren. Der gefilterte Sauerstoff hat eine Konzentration von 84–95 %. Je geringer die Durchflußrate ist, desto konzentrierter ist der Sauerstoff. Wenn man das Gerät weiter aufdreht, sinkt der Sauerstoffanteil auf bis zu 84% ab. Gute Geräte liefern ein Volumen von bis zu 6 Litern pro Minute. Die Nachteile dieser Konzentratoren sind allerdings, daß sie sehr schwer und unhandlich sind sowie einen hohen Stromverbrauch und Geräuschpegel haben. Doch der Fortschritt macht auch vor den Sauersoffkonzentratoren nicht halt. Die neueste Generation sind tragbare und mobile Sauerstoffkonzentratoren. Zu Ihnen gehört auch das O-zwei® mobil 2.0. Der größte Vorteil gegenüber herkömmlichen Konzentratoren liegt im ortsveränderlichen Einsatz. D. h., die Handlichkeit des Koffers macht es möglich, die Sauerstoffversorgung an verschiedenen Orten (z. B. zweiter Wohnsitz, Arbeitsplatz, Fitneßstudio, Garten u. s. w.) sicherzustellen. Weitere Vorteile sind ein niedriger Stromverbrauch sowie ein geringer Geräuschpegel.
 

Für wen eignet sich die Sauerstoff-Kur? Zum Seitenanfang

Im Prinzip für jeden. Jung und alt können sich damit fit halten. Sogar Leistungssportler ergänzen ihr Trainingsprogramm mit der Sauerstoffkur. In vielen Großstädten werden seit einiger Zeit Sauerstoffbars eröffnet. Wie in einem Solarium kann man für ein paar Minuten einen Sauerstoffkonzentrator benutzen, um etwas für seine Gesundheit zu tun oder sich vom Alltagsstress zu erhohlen. Betreiber von solchen Sauerstoffbars berichten, das sie schnell Stammkunden gewinnen, die immer begeistert wieder kommen, wenn sie es einmal probiert haben. Viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit und das Allgemeinbefinden zeigen sich jedoch erst nach regelmäßiger Anwendung. Kleine Kinder, alte Menschen und Kranke sollten eine Sauerstoffkur natürlich nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt durchführen, obwohl auch bei ihnen keine Gründe gegen eine Kur sprechen. Viele Ärzte und Heilpraktiker bieten übrigens auch Sauerstoffkuren an - meist zu horrenden Preisen. Es lohnt sich also durchaus, in einen eigenen Sauerstoff-Konzentrator zu investieren, den man u. U. innerhalb der Familie „herumreichen“ kann. Die Sauerstofftherapie bzw. die Synonyme und Verbesserungen wie Sauerstoffkur, Sauerstoffschnellschrittprozeß und Sauerstoffschnellschritttherapie werden zunehmend von Schulmedizinern akzeptiert. Naturheilkunde, alternative Therapien und Schulmedizin müssen kein Widerspruch sein! Rheuma, chronische Erkrankungen, Krebs, HIV, Aids, Infektionen, chronische Müdigkeit und Leistungsschwäche sind alles Indikationen, bei denen sich die Sauerstofftherapie auswirkt. Vielleicht ist Sauerstoff sogar ein Mittel gegen das Altern...
 

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